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Alarmierender Bericht aus Gelsenkirchen – „Es ist beschämend!“

Erschreckende Nachrichten aus Gelsenkirchen. Diese Entwicklungen setzen die Menschen in Alarmbereitschaft.

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AfD-Jugend "Junge Alternative" als rechtsextrem eingestuft

Die "Junge Alternative" gilt als der Nachwuchs der AfD. Sie und zwei weitere Organisationen wurden jetzt vom Bundesamt für Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuft.

Es sind erschreckende Nachrichten aus Gelsenkirchen! Erst kürzlich kam der alarmierende Bericht, dass die Zahl der Morde und Mordversuche in unserem Bundesland NRW zugenommen haben (>>DER WESTEN berichtete). Nun folgt eine weitere beunruhigende Statistik.

In dem Bericht geht es ausgerechnet um Gelsenkirchen. In der Stadt im Ruhrgebiet steigen nämlich die rechtsextremen Straftaten wieder an. Das zeigen die Zahlen, die die Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen beim nordrhein-westfälischen Innenministerium abgefragt hat. Jetzt herrscht erschreckende Gewissheit.

Gelsenkirchen: Rechtsextreme Straftaten steigen

Die Zahlen sind alarmierend. Der Bericht, der das Jahr 2024 verzeichnet, zeigt einen enormen Anstieg der politisch rechts motivierten Straftaten in Gelsenkirchen: Im Jahr 2023 erfasste die Polizei noch 69 rechts motivierte Straftaten – 2024 waren es schon 83.


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„Die hohe Zahl der rechtsextrem motivierten Straftaten ist alarmierend. Es ist beschämend und muss ein Weckruf sein, dass auch hier bei uns in Gelsenkirchen die Zahl der Taten gestiegen ist“, so Ilayda Bostancieri, Landtagsabgeordnete der Grünen aus Gelsenkirchen. „Neben einer konsequenten Strafverfolgung müssen wir uns alle Hass und Hetze immer und überall entgegenstellen und deutlich machen: Bei uns ist kein Platz für Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus!“, stellt sie klar.

Erschreckende Zahlen auch in NRW

Die Zahlen erschüttern die Landtagsabgeordnete stark. Und nicht nur in Gelsenkirchen, sondern in ganz NRW werden steigende Zahlen verzeichnet. Der Bericht zeigt, dass unser Bundesland sich mit 5.641 politisch rechts motivierten Straftaten aktuell auf einem Höchststand befindet (2023 waren es noch 3.549). „Jeden Tag werden in NRW 15 rechtsextreme Straftaten begangen“, erklärt die Bostancieri, die Mitglied im Innenausschuss des Landtags ist.


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„Der Rechtsextremismus ist weiterhin die größte und eine wachsende Gefahr für unsere Demokratie (…) Wir müssen als Gesellschaft diese Gewalt und Menschenfeindlichkeit stoppen“, appelliert Bostancieri.