In was für einer Welt leben wir, in der schon Siebtklässler mit einem Amoklauf drohen? Das dürften sich sicher die Schüler der Holzkampschule in Witten (NRW) sowie ihre Eltern fragen. Hier soll ein Schüler einen Amoklauf angekündigt haben. Wie jetzt herauskam, ist der Tatverdächtige gerade einmal dreizehn Jahre alt.
Zum Glück reagierten seine Mitschüler sofort und alarmierten die Polizei. Wie die „WAZ“ berichtet, wurde der Schüler bereits vernommen und muss jetzt erst einmal zu Hause bleiben. Wie geht es nun weiter?
Schule in NRW: Amokandrohung wird bekannt
Am Donnerstag (13. März) erhielt die Schulleiterin den Hinweis auf eine Amokandrohung an der Schule, wie Sie gegenüber der „WAZ“ angab. Tags darauf verschickte sie eine Mail an die Elternschaft. Ein Krisenteam hatte zusammen mit der Schulleitung den Fall ernst genommen und die Polizei informiert. Nun kümmert sich die Kriminalpolizei darum.
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Von dem betroffenen Schüler soll laut Einschätzung der Ermittler aktuell keine Gefahr ausgehen, er darf die Schule nun zwei Wochen lang nicht betreten. Die Polizei hatte ihn und seine Mutter in deren Wohnung aufgesucht und vernommen.
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Schule in NRW will Thema aufarbeiten
„Die Polizei nimmt solche Hinweise immer ernst und trifft unverzügliche alle erforderlichen Maßnahmen, so auch in diesem Fall“, so ein Polizeisprecher zur „WAZ“. Im Gegensatz zur Schulleitung glaubt die Polizei allerdings nicht daran, dass der Schüler die Androhung ernst gemeint habe. Sie geht von einem schlecht gemeinten Scherz aus, der mächtig nach hinten losging.
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Darüber kann der Schüler nun in aller Ruhe zu Hause nachdenken. Und auch in der Schule soll das Thema weiter aufgearbeitet werden. Die Schulleitung hat nachfolgende Maßnahmen angekündigt. Wie die genau aussehen, kannst du im Artikel der „WAZ“ nachlesen.