Am Montag (17. März) kam es nach Angaben der Polizei Bochum gegen 8.45 Uhr in Herne an der Fritz-Reuter-Straße zu einem Einsatz bezüglich eines „Randalierers“. Nach bisherigem Stand soll ein Mann dabei mit einem Messer auf die Polizisten losgegangen sein.
Daraufhin schossen sie auf den Mann. Er wurde kurze Zeit später notärztlich versorgt, starb aber noch am Einsatzort im Ruhrgebiet.
Ruhrgebiet: Polizei Essen übernimmt Ermittlungen
Die Polizei in Essen übernimmt aus Neutralitätsgründen unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Bochum jetzt die Ermittlungen.
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Laut „Bild“ soll es sich bei dem Getöteten um einen 51 Jahre alten Mann handeln. Er sei an diesem Tag nicht wie gewohnt bei der Arbeit erschienen. Da sich sein Arbeitgeber Sorgen gemacht hätte, soll er die Polizei verständigt haben.
Ruhrgebiet: Handelte Polizei aus Notwehr?
Diese sei dann zum Wohnort des Mannes gefahren. Vor Ort hätten die Beamten Schreie gehört und es seien Gegenstände aus einem Fenster der Wohnung des Verstorbenen geworfen worden. Ein Glas mit Canabis darin hätte dann die Windschutzscheibe des Streifenwagens demoliert.
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Der 51-Jährige soll mit weiteren Gegenständen um sich geworfen haben und auch eine Nachbarin bedroht haben, bevor er mit einem Messer in der Hand auf die Polizisten losgegangen sei. Die hätte dann geschossen. Später sollen die Beamten noch weitere Drogen in der Wohnung des Toten gefunden haben.