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Kino: „Black Adam“ zu brutal? DC muss Action-Szenen mit Dwayne Johnson krass kürzen

Der neue DC-Blockbuster „Black Adam“ mit Dwayne Johnson kommt nur gekürzt ins Kino. Einige Action-Szenen waren offenbar zu brutal…

© IMAGO / Picturelux

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Die Superhelden-Filme der Comic-Riesen Marvel und DC sollen Kino-Unterhaltung für Groß und Klein bieten. Deswegen achten die Macher penibel darauf, dass die millionenschweren Blockbuster möglichst nicht über eine FSK-12-Freigabe hinausgehen. Ein „Avengers“-Film ab 16? Unvorstellbar. Auf die Ticketkäufe der jüngeren Zielgruppe wollen die Studios keinesfalls verzichten.

Natürlich gibt es auch Gegenbeispiele. Filme wie „The Suicide Squad“ (2021), „Logan“ (2017) oder „Deadpool“ (2016). FSK 16, blutige Action, derbe Sprüche – und allesamt finanziell erfolgreich. Doch derartige, erwachsenere Superhelden-Filme bleiben im Kino wohl die Ausnahme. Auch beim kommenden DC-Blockbuster „Black Adam“ entschied man sich, einige Action-Szenen vor der Veröffentlichung lieber nochmal etwas zu kürzen.

Kino: „Black Adam“ zu brutal?

Eigentlich ist „Black Adam“ der Erzfeind von Comic-Held „Shazam“. Doch während Shazam im März 2023 bereits seinen zweiten Kino-Auftritt feiert, bekommt Black Adam nun erstmal einen Solo-Film spendiert. Dwayne „The Rock“ Johnson verkörpert den titelgebenden Antiheld, der den Begriff „Gerechtigkeit“ sehr drastisch interpretiert. Zugespitzt: Jeder Kriminelle muss direkt getötet werden.

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Klar, dass die Heroen der „Justice Society of America“ den übermächtigen Adam in die Schranken weisen wollen. In den Comics geht es bei den Auseinandersetzungen zwischen Black Adam und seinen Gegnern entsprechend brutal zur Sache. Ein Aspekt, den die Macher auch im Film aufgreifen wollten.


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Doch dann schlug die MPAA, die in den USA die Altersfreigaben für Filme verteilt, plötzlich Alarm!

Kino: „Black Adam“-Macher müssen Szenen kürzen

Während der Produktion stufte die MPAA „Black Adam“ nämlich als „R-Rated“ ein – dem US-Äquivalent zur einer FSK-16-Freigabe. „Wir hatten immer vor, es so weit zu treiben wie möglich“, sagte Produzent Beau Flynn gegenüber „Collider“. Doch jetzt kamen die Macher um ein paar Kürzungen nicht herum.


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„Wir mussten tatsächlich viel umschneiden“, so Flynn. Es habe einige krassere Momente gegeben, die man „den Fans auch schuldig“ sei. „Davon haben wir vier oder fünf. Zu einem Zeitpunkt hatten wir aber rund zehn.“ Vier Schnittfassungen mussten die Macher einschicken, eine kürzer als die andere, bis sie schließlich grünes Licht für ein „PG-13-Rating“ bekamen – was hier in Deutschland einer FSK-12-Freigabe entspricht.

„Black Adam“ startet am 20. Oktober 2022 in den deutschen Kinos.