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„Halloween Ends“ im Kino: Horror-Ende lässt Fans vor Wut ausrasten – „Absoluter Müll“

Vorsicht, Spoiler! Michael Myers ist wieder da – doch das Finale von „Halloween Ends“ hat vielen Fans im Kino überhaupt nicht gefallen…

© IMAGO/Picturelux; Ryan Green/Universal Pictures/THA

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Michael Myers ist zurück! In „Halloween Ends“ (seit 13. Oktober im Kino) versetzt der maskierte Messer-Mann seine Heimatstadt Haddonfield wieder in Angst und Schrecken. Und „Scream Queen“ Jamie Lee Curtis, die durch den ersten „Halloween“-Film (1978) von John Carpenter zum Star wurde, stellt sich ihm zum mittlerweile siebten Mal in den Weg.

Mit „Halloween Ends“ soll die Saga um Michael Myers und Laurie Strode (Curtis) jetzt endgültig enden. Doch der finale Schlusspunkt, für den sich die Macher hier entschieden haben, stößt vielen Zuschauern bitter auf.

Spoiler-Warnung! Erfahre hier, warum viele „Halloween“-Fans das Kino wütend und enttäuscht verlassen haben.

Neuer Killer in „Halloween Ends“

Ein Großteil der Kills in „Halloween Ends“ geht gar nicht auf das Konto von Michael Myers – sondern auf das von Corey (Rohan Campbell), dem Freund von Lauries Enkelin Allyson. Der junge Mann wird von den Bewohnern Haddonfields für ein tragisches Unglück verantwortlich gemacht. In seinem Frust greift er schließlich selbst zum Messer und rächt sich an den Menschen, von denen er sich ungerecht behandelt fühlt.


Unsere Kritik zum Vorgängerfilm: „Halloween Kills“: Nervtötend statt Nervenkitzel – eine Entscheidung macht besonders fassungslos


Und was macht der tatsächliche Michael Myers währenddessen? Der haust seit Jahren in der Kanalisation unter der Stadt und erwählt Corey quasi als seinen Nachfolger. Doch der rachsüchtige Corey verliert sich in seinem Blutrausch, klaut Michaels Maske und versucht selbst Laurie Strode zu töten, weil sie seiner Beziehung zu Allyson im Weg steht.

„Halloween Ends“: Stirbt Michael Myers?

Im finalen Showdown des Films nimmt sich Corey schließlich selbst das Leben, um es so aussehen zu lassen, als hätte Laurie ihn getötet. Gleichzeitig taucht Michael Myers auf, um sich seine Maske zurückzuholen – und die Zuschauer bekommen endlich das langersehnte finale Aufeinandertreffen von Michael und Laurie serviert.

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Doch das endet recht schnell: Laurie fixiert Michael auf dem Küchentisch, nimmt ihm die Maske ab und schneidet ihm die Kehle durch. Um sicherzugehen, dass Michael auch wirklich tot ist, zerren sie seinen Körper in eine Schrottpresse und verarbeiten ihn zu Brei.


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Fans hassen „Halloween Ends“-Finale

Und damit ist Schluss. Michael ist tot, alles ist gut. Oder doch nicht? Zumindest den Fans gefällt die ganze Story um Corey und Michaels Abgang offenbar keineswegs. Auf Twitter sorgt der Film für heftige Diskussionen:

  • „Halloween Ends“ war das absolut schlechteste Ende eines Franchises, das ich jemals gesehen habe. Absoluter Müll.
  • What the flying f*** war das für ein Ende?
  • Warum war Michael Myers nur zehn Minuten in diesem Film?
  • Ich weiß nicht, was schlimmer ist. „Halloween Ends“ oder das Ende von „Game of Thrones“? Es ist das epische Finale, auf das mehr als 40 Jahre hingearbeitet wurde, und DAS ist das Beste, was euch eingefallen ist? Wir wollen Michael sehen, nicht diesen Möchtegern-Michael.
  • Sehe nur ich das so oder war Corey ein absolut nutzloser/unnötiger Charakter in „Halloween Ends“?
  • Was für ein Witz! Das ist kein mutiger Film. Diese Idioten haben das ruiniert, worauf wahre Fans eine sehr lange Zeit gewartet haben!

Bereits im Vorgänger „Halloween Kills“ (2021) wollte Regisseur David Gordon Green aufzeigen, dass Michael Myers nicht der einzige Schurke ist, sondern dass das Böse in jedem von uns lauern kann. Die Entscheidung für einen Michael-Nachfolger und einen tatsächlich toten Michael ging einigen Fans aber offenbar dann doch etwas zu weit.