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A40 bei Essen: Heftiger Regen sorgt für Unfälle – Tunnel droht vollzulaufen

Der heftige Regen sorgt am Mittwochmorgen für überflutete Straßen auf der A40 bei Essen. Feuerwehr und Polizei warnen.

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In der Nacht kam es zu heftigen Niederschlägen, die sich auch noch bis in die frühen Morgenstunden von Mittwoch (7. Februar) zogen. Die starken Wassermengen sorgten für massives Aquaplaning auf der A40 bei Essen.

Polizei und Feuerwehr meldeten große Pfützen zwischen der Innenstadt von Essen, Frillendorf und Kray. In Folge der Regenmassen kam es auch bereits zu Unfällen – und das nicht nur in Essen.

A40 bei Essen überflutet

Ausgerechnet zum Berufsverkehr, wo es die meisten Leute eh eilig haben zur Arbeit zu kommen, sorgt der Dauerregen auf der A40 bei Essen für massive Probleme. Die Fahrbahn steht dermaßen unter Wasser, dass in beide Richtungen am frühen Mittwochmorgen teils nur Schrittgeschwindigkeit gefahren werden kann. Die Polizei warnt insbesondere zwischen Essen-Zentrum und Essen-Kray vor Aquaplaning.

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Außerdem gilt auf dem Ruhrschnellweg besondere Vorsicht. Hier ist der Tunnel schon fast vollgelaufen. Die heftigen Wassermengen führten bereits zu langen Staus, aber auch Unfällen in mehrere Teilen des Ruhrgebiets. In Huttrop lag in Richtung Duisburg schon ein Auto auf der Seite – der Fahrer blieb glücklicherweise unverletzt. Die Autobahn musste für eine Stunde gesperrt werden.

Zahlreiche Unfälle wegen Regen

Auch in Mülheim kam es zu einem Verkehrsunfall, hier sind die Beteiligten ebenfalls mit einem Sachschaden davon gekommen. Gegen 7 Uhr staute es sich bis nach Bochum und Mülheim zurück.


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Erste Maßnahmen sind die Überprüfung und gegebenenfalls eine Reinigung der Gullys entlang der A40, um ein weitere Überlaufen zu verhindern. Laut Polizei könnte sich nun gegen 8 Uhr die Wetterlage wieder etwas beruhigen, sodass der Verkehr wieder etwas mehr ins Rollen kommen könnte.

Doch die Gefahr ist noch nicht komplett gebannt. Denn der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat eine amtliche Unwetterwarnung von Dienstagnacht (6. Februar) bis Freitagmorgen (9. Februar) 6 Uhr ausgegeben. Betroffen sind weite Teile des Rheinlands, Westfalens sowie Teile des Bergisches Lands.