Duisburg.
Es ist ein ungewöhnlicher Ausbruch an Brutalität gegenüber der eingenen Mutter: Ein Duisburger (30) soll von seiner Mutter (59) verlangt haben, dass sie ihm ein Tattoo vom Arm wegreibt. Als ihm dies mit einem Zehn-Cent-Stück nicht gelang, soll er gewalttätig gegenüber der Frau geworden sein.
Wie die schreibt, geht dies aus der Anklageschrift hervor.
So soll der Mann am 25. November 2016 ausgerastet sein und seine Mutter eine Kellertreppe herabgestoßen haben. Anschließend schloss er sich mit der Frau im Keller ein. Bei dem Sturz hat sich die 59-Jährige die Nase gebrochen.
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Mutter und Sohn sagen vor Gericht nicht aus
Nachbarinnen hatten die Hilfeschreie gehört und die Polizei alarmiert. Die Polizei befreite die blutverschmierte Frau nach knapp einer Stunde aus dem Keller.
Vor Gericht wollte der Angeklagte nicht aussagen. Auch seine Mutter machte von ihrem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch.
Das Schöffengericht verurteilte ihn wegen vorsätzlicher Körperverletzung und Freiheitsberaubung zu 18 Monaten Gefängnis.