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Karneval in Duisburg: Sicherheitsproblem vor Rosenmontagszug! „Traurig, wie weit wir schon sind“

Der Duisburger Rosenmontagszug stand 2025 vor einer unerwarteten Herausforderung. Eine Sicherheitslücke sorgte für eine Planänderung.

Der Rosenmontagszug in Duisburg 2025 startete mit einer Stunde Verspätung. (Archivfoto)
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Die Sonne lacht, die Jecken im Ruhrgebiet sind in Stimmung – doch der große Karneval in Duisburg-Mitte ließ an Rosenmontag (3. März) auf sich warten.

Der größte Zug in Duisburg, der traditionelle Rosenmontagszug, startete mit einer ganzen Stunde Verspätung und ließ die Menschen an der Zugstrecke lange warten. Grund war ein Sicherheitsproblem, dessen Behebung angesichts der aktuellen Ereignisse in Mannheim (hier mehr) wichtiger denn je war.

Karneval in Duisburg: Terrorsperren haben gefehlt

Für viele Feierwütige in Duisburg ist der Rosenmontagszug durch Innenhafen und City das große Highlight. Auch das Wetter spielte an diesem Montag mit – trotzdem verschob sich der Start des Zuges um eine ganze Stunde.

Zwar startete der Umzug zunächst pünktlich um 13.11 Uhr am Innenhafen, nach den ersten Metern war allerdings Schluss und es kam zum Stillstand. Laut „WAZ“ und anderen Medien fehlten zu diesem Zeitpunkt an der weiteren Strecke noch mehrere mobile Terror-Sperren.

Die Sicherheitsmittel waren noch am Montagmorgen in Duisburg-Neumühl bei einem Zug im Einsatz gewesen, gab der Hauptausschuss Duisburger Karneval (HDK). Aufgrund erhöhten Verkehrsaufkommens kam es jedoch zu einer Transportverzögerung und die Terror-Sperren waren nicht rechtzeitig in Duisburg-Mitte angekommen.

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„Der Schutz der Bürger hat oberste Priorität“

„Der Schutz der Bürger hat für uns oberste Priorität“, erklärte eine Polizei-Sprecherin gegenüber der „WAZ„. Außer der Transportverzögerung sei der Vormittag „störungsfrei“ verlaufen, es liegen „keine Hinweise auf mögliche Gefahren“ vor.


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Die Sicherheitsmaßnahmen für den Rosenmontagszug in Duisburg werden seit Jahren überprüft und immer wieder angepasst, wurden so auch für dieses Jahr deutlich verstärkt. So gab es 2024 zum Beispiel 160 Sicherheitskräfte, in diesem Jahr sollen es 180 sein.

Gegen 14.11 Uhr, gut eine Stunde nach dem eigentlichen Beginn, ging der Rosenmontagszug in Duisburg übrigens los. Ein bitterer Beigeschmack bleibt für viele Duisburger – erst recht nach der Nachricht aus Mannheim, wo ein Auto in Menschenmenge gerast ist. „Traurig, wie weit wir schon sind!! Dass man Angst haben, muss zu einem Rosenmontagszug zu gehen“ und „Hoffentlich bleibt es friedlich, passt gut auf euch auf“ sind nur zwei der Kommentare unter einem Facebook-Beitrag zur Zug-Verzögerung.