Was ein Bochumer in seiner Wohnung trieb, macht wirklich fassungslos! Der 40-Jährige sammelte nicht etwa Briefmarken oder Fußballtrikots. Nein, ausgerechnet exotische Reptilien waren seine Sammelleidenschaft.
Seit August vergangenen Jahres ermittelte das Zollfahndungsamt bereits gegen den Bochumer. Am 30. Januar schlugen sie zu, wie jetzt ans Licht kommt, und standen bei dem ahnungslosen Mann plötzlich vor der Wohnungstür. Und was sie in seinem Apartment vorfanden, macht einfach nur sprachlos!
Bochumer lebt mit giftigen Schlangen zusammen
Denn insgesamt stellten die Zollfahnder 26 exotische Reptilien verschiedenster Arten in der Bochumer Wohnung fest. Darunter sollen sich auch 20 hochgiftig Schlangen wie Puffottern, Terciopelo-Lanzenottern, Grubenottern, eine Grüne Bambusotter, zwei artgeschützte Baumsteigerfrösche und drei Hundskopfboas sowie einen Gecko befunden haben.
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„Eine fragwürdige Sammelleidenschaft auf Kosten des Wohles der Tiere und unserer gefährdeten Tierwelt“, so eine Pressesprecherin des Zollfahndungsamtes Essen. Mit Unterstützung der Experten der Unteren Naturschutzbehörde Bochum stellten die Zollmitarbeiter die Tiere fest. Doch was wird jetzt mit den Tieren passieren?
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Staatsanwaltschaft ermittelt
Die exotischen Tiere wurden zunächst beschlagnahmt und in einer Reptilienauffangstation untergebracht, in der entschieden werden soll, wie es mit ihnen weiter geht. Für den 40-jährigen Bochumer nahm die Aktion aber kein so glimpfliches Ende.
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Weil er weder entsprechende legale Herkunfts- oder Einfuhrnachweise für die Exoten vorlegen konnte, noch die Giftschlagen nach dem Gifttiergesetz überhaupt hätte anschaffen oder halten dürfen, muss er sich jetzt nicht nur vor dem Zollfahndungsamt, sondern auch vor der Staatsanwaltschaft Bochum verantworten. Dem 40-Jährigen wurde darüber hinaus durch sein tierschutzwidriges Verhalten die Haltung der Gifttiere untersagt sowie ein generelles Tierhalteverbot vom Veterinäramt Bochum ausgesprochen. Die Ermittlungen dauern an.