Veröffentlicht inSportmix

Skispringen: Bittere Gewissheit! DSV-Star am Boden

Während die einen deutschen Skispringer einen Höhenflug erleben, geht es für einen DSV-Star weiter steil bergab.

© imago images/GEPA pictures

Das sind die letzten fünf Gewinner der Vierschanzentournee

Bei der Vierschanzentournee finden die vier Springen in Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen statt. Wir schauen auf die Springer, die die Vierschanzentournee in den letzten Jahren dominierten.

Die deutschen Skispringer haben einen sensationellen Start in die Saison hingelegt. Kurz vor dem nächsten Wintersport-Highlight, der Skiflug-WM am Kulm, sind mit Andreas Wellinger, Pius Paschke und Karl Geiger gleich drei Skispringer mit schwarz-rot-gelber Flagge unter den Top 10.

Doch während die Mannschaftskollegen Bestleistungen auf der Schanze bringen, kann ein DSV-Star nur zuschauen. Markus Eisenbichler befindet sich in einem krassen Formtief. Schon die Vierschanzentournee fand komplett ohne ihn statt, auch im Continental Cup konnte er zum Jahreswechsel nicht mit der Konkurrenz mithalten. Eine dreiwöchige Pause war die Folge – nun gibt es die nächste bittere Klatsche im Skispringen für den sechsfachen Weltmeister.

Skispringen: Eisenbichler-Comeback vom Tisch

Anfang Januar landete Markus Eisenbichler im zweitklassigen Continental Cup in Garmisch-Partenkirchen nur auf den Rängen 32 und 47. Der DSV-Star zog die Reißleine und legte eine Pause ein, trainierte jedoch weiterhin noch in Seefeld. Seit Wochen arbeitet Eisenbichler an seiner Form, für einen Platz im Weltcup-Team reichte es diese Saison noch nicht.

Dann plötzlich die freudige Nachricht vonseiten mehrerer Medien: „Eisei“, wie ihn seine Fans nennen, soll nach dreiwöchiger Wettkampfpause auf die Schanze zurückkehren. Den Berichten zufolge sollte der Skispringer am Wochenende des 27./ 28. Januar in Willingen im Continental Cup wieder an den Start gehen. Doch zu früh gefreut, wie der Deutsche Skiverband nun am Donnerstag (25. Januar) auf Facebook klarstellte. „Zur Aufklärung: Markus Eisenbichler wird am Wochenende im COC in Willingen nicht an den Start gehen. Bei der Kaderbekanntgabe ist irrtümlich in einigen Informationsdiensten sein Name aufgetaucht.“

An dieser Stelle befindet sich ein externer Inhalt von Facebook, der von unserer Redaktion empfohlen wird. Er ergänzt den Artikel und kann mit einem Klick angezeigt und wieder ausgeblendet werden.

Ich bin damit einverstanden, dass mir dieser externe Inhalt angezeigt wird. Es können dabei personenbezogene Daten an den Anbieter des Inhalts und Drittdienste übermittelt werden.

Fans befürchten das Schlimmste

Stattdessen wurden Felix Hoffmann, Martin Hamann, Luca Roth, Finn Braun, Simon Spiewok, Constantin Schmid und Erik Hoyer für den Kader nominiert. Einige Wintersport-Fans befürchten schon das Schlimmste: das Karriere-Aus. Hier ein paar Reaktionen:


  • „Vielleicht sollte er akzeptieren, dass sein Ablaufdatum langsam näher kommt. Gewisse Sportarten kann man nun nicht unendlich machen.“
  • „Einmal raus, ist immer raus, so schade!“
  • „Seine sportliche Zeit im Skispringen ist wohl abgelaufen.“
  • „Ich denk, er macht Schluss. Wäre besser für ihn.“

Wer Markus Eisenbichler die letzten Jahre verfolgt hat, weiß, dass die aktuelle Situation den ehrgeizigen Skispringer am meisten schmerzen. Immerhin stand er schon mehrfach ganz oben auf dem Podest. Drei Weltcup-Siege sowie sechs Goldmedaillen kann ihm niemand mehr nehmen.


Weitere Meldungen:


Doch in diesem Sport ist alles möglich: Favoriten legen einen Sturzflug hin und erheben sich eine Saison später wie Phoenix aus der Asche. Das wäre auch Markus Eisenbichler nur zu wünschen.