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Opposition beim FC Schalke 04? Neururer bricht sein Schweigen

Beim FC Schalke 04 sorgt eine Opposition für mächtig Aufregung. Nun hat sich Peter Neururer erstmals dazu geäußert.

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Schalke 04: Die Talfahrt des Traditionsvereins bis in die 2. Liga

Der FC Schalke 04 ist einer der großen Traditionsvereine in Deutschland. In der ewigen Tabelle der Fußball-Bundesliga belegen die Königsblauen Platz sieben. Sieben Mal wurden die „Knappen“ Deutscher Meister, zuletzt 1958.

Auch wenn der FC Schalke 04 einen wichtigen Sieg gegen Eintracht Braunschweig (1:0) holen konnte, herrscht weiterhin viel Aufregung bei den Königsblauen. Der Grund: Unruhe abseits des Rasens. Eine „Opposition“ soll Gerüchten zufolge einen Putsch-Versuch wagen.

Einer der Mitglieder soll auch Ex-Trainer Peter Neururer sein, der sich weiterhin mit dem FC Schalke 04 identifiziert. Nun hat er sich erstmals zur „Opposition“ geäußert.

FC Schalke 04: Neururer bricht sein Schweigen

Seit Wochen und Monaten gibt es immer wieder Berichte über eine Opposition, die beim FC Schalke 04 aufräumen möchte. Peter Neururer betonte jetzt gegenüber dem „SID“. „Das ist keine Opposition. Das sind alles Schalker in der Verpflichtung, mitzudenken und mitzuhelfen.“


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Laut Neururer sei die aktuelle Klubführung der Königsblauen um den Aufsichtsratsvorsitzenden Axel Hefer „noch nie im Profifußball unterwegs“ gewesen und mache „einen Fehler nach dem anderen – das löst eine panische Angst im Verein aus“, lautet die deutliche Kritik des 68-Jährigen.

Dann scherzte Neururer noch und erklärte, dass die aktuelle Mannschaft des S04 um Simon Terodde und Co. in der jetzigen Zusammenstellung „auch von einem Zauberer trainiert, also von mir, niemals aufsteigen“ könne. Neururer selbst trainierte Schalke zwischen April 1989 und November 1990.

„Kann so nicht weitergehen“

Daher wollen Neururer und seine Kumpanen den FC Schalke 04 umkrempeln. Für ihn sei klar, „dass es so nicht weitergehen kann“. In einigen Wochen wollen sich die Sponsorengruppe um Ex-S04-Boss Clemens Tönnies mit der Klubführung treffen, um „auf einen Nenner“ zu kommen.

Wäre Tönnies weiterhin an der Spitze des Traditionsvereins gewesen, wäre Schalke „nie in diese Situation geraten“, behauptet Neururer. Die Meinung der Schalker Anhänger über Tönnies ist gespalten. Schließlich endete die Zeit des ehemaligen Aufsichtsratsvorsitzenden mit einem Knall.


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Fakt ist: Nach dem Bundesliga-Abstieg befindet sich der Traditionsverein in der 2. Bundesliga mitten im Abstiegskampf. Ein weiterer Abstieg in die 3. Liga wäre eine Katastrophe für die Gelsenkirchener.