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BVB-Interna enthüllt – was Can seinen Kollegen in der Kabine beichten musste

Beim BVB kam es in dieser Saison zu einer besonders emotionalen Kabinenansprache. Mittendrin: Kapitän Emre Can.

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Die fünf schmerzhaftesten BVB-Abgänge

Borussia Dortmund hat sich einen Namen als Sprungbrett künftiger Superstars gemacht. Das sorgte jedoch auch für viele schmerzhafte Abgänge. Diese fünf trafen den BVB am härtesten.

Bei Borussia Dortmund sind Spieler und Verantwortliche wohl einfach nur froh, wenn diese Krisen-Saison in einigen Wochen vorbei ist. Nach 26 Spieltagen liegt der BVB mit gerade mal 35 Punkten auf Platz 11. Der Rückstand auf die Champions-League-Plätze beträgt 10 Punkte.

Ein Sinnbild für die unkonstanten Leistungen des BVB ist auch der Kapitän der Mannschaft. Emre Can hat in dieser Saison schon so manchen guten Auftritt hingelegt. Speziell in den vergangenen Wochen gibt der 31-Jährige in der Innenverteidiger regelmäßig eine gute Figur ab. Doch vor allem in der Hinrunde waren bei Emre Can auch Spiele dabei, in denen er alles andere als überzeugte.

BVB-Kapitän Can offen und ehrlich

Dass ihm das auch selbst bewusst war, beichtete er sogar der ganzen Mannschaft in der Kabine, berichtet „Sport Bild“. Emre Can teilte seinen Teamkollegen in aller Offenheit mit, ihm sei bewusst, dass man von einem Kapitän mehr zu erwarten habe. Der BVB-Captain entschuldigte sich bei der Mannschaft für seine schlechte Leistungen und gelobte Besserung.

Dass Emre Can im Sommer nach dem Abgang von Marco Reus zum Kapitän ernannt worden war, hatte hohe Wellen geschlagen. Schließlich lassen die Leistungen des Defensiv-Spielers nicht erst seit dieser Saison an Konstanz zu wünschen übrig.

„Ist Can der richtige Kapitän für diese Mannschaft?“

Und so stellte auch Schalke-Legende Gerald Asamoah sich zuletzt die Frage: „Ist Can der richtige Kapitän für diese Mannschaft?“ Im Fußball-Talk „At Broski“ stellte er klar, dass Can grundsätzlich ein guter Spieler sei. Doch der BVB-Kapitän werde in manchen Spielen förmlich „überrannt“.



Dass dem BVB derzeit die klaren Führungspersönlichkeiten fehlen, sei laut Asamoah eines der großen Probleme bei Schwarzgelb. „Man kann über Mats und über Marco reden“, so der Ex-Schalker über Mats Hummels und Marco Reus, die Borussia Dortmund im vergangenen Sommer verlassen hatten: „Das waren Typen. Und jetzt fragst du dich: Wer sind die Typen? Wer sind die Typen in dieser Mannschaft, die diese Mannschaft anführen können?“