Das Kapitel Borussia Dortmund ist für Donyell Malen im vergangenen Winter nach dreieinhalb Jahren zu Ende gegangen. Der Niederländer, um den es in den letzten Jahren immer wieder Abgangsgerüchte gegeben hat, wechselte für satte 30 Millionen Euro in die Premiere League zu Aston Villa gewechselt.
Dort hat er sein sportliches Glück jedoch noch nicht wirklich gefunden. Ganz im Gegenteil: Der Wechsel nach Birmingham hat sich noch nicht wirklich gelohnt, stattdessen folgte für den Ex-Star von Borussia Dortmund ein herber Schlag ins Gesicht.
Borussia Dortmund: Malen nicht für CL-K.o.-Phase nominiert worden
Aston Villa hat im Winter mächtig nachgerüstet. Neben Malen hat der Premiere-League-Klub auch United-Star Marcus Rashford Ex-Real-Akteur Marco Asensio und Axel Disasi vom FC Chelsea ausgeliehen. Und genau diese drei Transfers sind dem Ex-Borussen zum Verhängnis geworden.
Denn wärend Villa-Coach Unai Emery diese drei Spieler für die Champions League nachnominiert hat, schaute Malen in die Röhre. Er wird somit in dieser Saison nicht mehr in der Königsklasse auflaufen – ein ganz bitteres Szenario für den Offensiv-Akteur.
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„Das Gespräch mit ihm war nicht einfach“, sagte Emery selbst. „Es ist nicht fair. Aber die Regeln haben dafür gesorgt, dass wir diese Entscheidung treffen mussten. Er hat es akzeptiert. Aber es ist nicht leicht für ihn“, ergänzte der Villa-Coach über die Entscheidung, Malen nicht nachzunominieren.
Malen wartet auf erste Torbeteiligung
Insgesamt kommt Malen bisher auf magere sieben Einsätze. Dabei stand er nur zweimal in der Startelf und konnte noch keine Torbeteiligung verbuchen. Seine ersten Monate in Birmingham hätten deutlich besser laufen können. Bereuen tut er den Wechsel jedoch in keinem Fall. „Ich bin einfach froh, hier zu sein und es wirklich zu genießen“, sagte er den „Ruhr Nachrichten“.
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„Man kommt hierher, um gegen die besten Spieler der Welt zu spielen. Das gefällt mir sehr gut“, so Malen weiter. Und doch gibt es für die Zukunft noch eine Menge Luft nach oben – das weiß auch der Ex-BVB-Star selbst.