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Steuer: Vorsicht! Das Finanzamt weiß, was du auf Ebay, Etsy oder Vinted getan hast

Ab sofort erfährt das Finanzamt, wenn du DIESE Voraussetzungen erfüllst. Plattformen wie Ebay, Etsy und Vinted sind betroffen.

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Steuerbescheid vom Finanzamt: Wie kriege ich meine Steuer-Rückerstattung schneller?

Finanzexperte Simon Neumann, auch bekannt als Finanznerd, gibt in diesem Video Tipps, wie du deine Steuer-Rückerstattung schneller bekommst.

„Welche Plattform muss aufgrund eines neuen Gesetzes seit 2023 ihre ‚Heavy User‘ den Behörden melden: WhatsApp, Ebay, Instagram, WeightWatchers?“, fragte Günther Jauch in einer der vergangenen „Wer wird Millionär“-Sendungen. Na, was glaubst du? Die richtige Antwort ist: Ebay.

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Doch warum ist das so? Jauch klärte direkt auf: „Für alle, die das jetzt erst mitgekriegt haben: Wer bei Ebay im Jahr mehr als 30 Artikel verkauft hat, fällt darunter oder wer mehr als 2000 Euro umgesetzt hat, der wird gemeldet, automatisch.“ Alles weitere Wichtige im Überblick.

Die Steuer-Regelung gilt von nun an

Ab wann gilt die Regelung? Ab dem 1. April 2024 melden Plattformen Verkäufe unter Bedingungen auch an das Finanzamt.

Welche Plattformen sind betroffen? Portale wie Etsy, Ebay, Vinted oder Momox. Doch auch AirBnB ist betroffen. So gilt die Regelung auch für Dienstleistungen, die Privatpersonen im Netz anbieten. Etwa wenn sie Wohnungen oder Zimmer vermieten. Die Online-Plattformen müssen die Daten des Privatanbieters nach einem bestimmten Umsatz oder nach 30 Transaktionen dem Finanzamt mitteilen.

Das Gesetz soll Transparenz schaffen

Warum gibt es diese Regelung? Hintergrund ist das Plattformen-Steuertransparenzgesetz (PStTG) der Bundesregierung. Es wurde im November von Bundestag und Bundesrat verabschiedet. Laut Gesetz gibt es eine „große Anzahl von Personen und Unternehmen“, die Verkaufsplattformen wie Ebay nutzen, um Einkünfte zu erzielen. Diese Einnahmen werden wiederum nicht an das Finanzamt gemeldet. Das neue Gesetz soll Transparenz schaffen.

Muss ich Steuern nachzahlen? Eine Nachzahlung müssen die betroffenen Privatpersonen allerdings nur im Extremfall fürchten. Vielmehr nimmt die Finanzbehörde möglicherweise die Steuererklärung unter die Lupe und könnte Rückfragen stellen. Steuerexperten zufolge müssen private Verkäufe nicht versteuert werden, wenn der Gewinn weniger als 600 Euro pro Jahr beträgt. Auch gilt: Wenn eine Plattform lediglich Informationen über Produkte anbietet, den Kauf jedoch nicht online abwickelt, dann greift das neue Gesetz nicht.



Welche Daten werden weitergeleitet? An die Finanzbehörden werden der vollständige Name, die Wohnadresse, die Steueridentifikationsnummer, die Bankdaten, die Summe und die jeweilige Transaktionsnummer weitergeleitet.