Wenn Hubertus Heil (SPD) und Friedrich Merz (CDU) in der Talkshow bei Maischberger (ARD) aufeinander treffen, dann steht das per se schon einmal unter einem explosiven Stern.
Und so sollte es dann auch kommen, als es bei Maischberger um das Thema Steuerpolitik ging: Hubertus Heil forderte die Erhöhung des Spitzensteuersatzes, allerdings gleichzeitig auch eine Änderung, ab welchem Gehalt dieser gezahlt werden müsse. Das passte Friedrich Merz erwartungsgemäß überhaupt nicht.
Bei Maischberger geraten Hubertus Heil und Friedrich Merz aneinander
„Wir können von Leuten, die in diesem Land Vorteile genießen durch ein sehr hohes Einkommen, auch einen Beitrag zur Finanzierung des Gemeinwesens verlangen. (…) Wir wollen, dass der Spitzensteuersatz viel später greift, aber dann ein bisschen höher ist“, fordert Hubertus Heil. Das würde seiner Meinung nach die am besten verdienenden 400.000 Menschen in Deutschland betreffen.
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Und während der SPD-Politiker seinen Punkt noch weiter ausführen möchte, unterbricht die Moderatorin ihn, dass nun Friedrich Merz mit seiner Antwort dran sei. Der wird auch direkt etwas lauter, als Heil immer noch nicht zu sprechen aufhört.
Heil wird kurzzeitig sehr sauer
„Jetzt ist aber auch mal gut“, sagt er deutlich. Hubertus Heil findet diese Aussage und den Ton nicht besonders respektvoll. „Nicht so von oben herab, Herr Merz“, kontert der SPD-Mann.
Friedrich Merz stellt klar, dass diese wohlhabenden Menschen natürlich auch jetzt schon ihren Beitrag leisten zum Gemeinwohl. Und sie nicht, wie der SPD-Mann es darstellt, nichts dazu tun.
Merz weiß sich zu wehren gegen die Vorwürfe
„Es ist ja immer wieder dieselbe Leier. Es wird ja der Eindruck erweckt, als ob diese Gruppe sich nicht beteilig. So, und ich sage Ihnen, sie trägt überproportional dazu bei!“
Die beiden werden anscheinend keine Freunde mehr.
Die ganze Sendung und die Diskussion siehst du in der ARD-Mediathek. (fb)