Wer geht nicht gern mal lecker essen und lässt sich kulinarisch in andere Küchen entführen? Für viele gehört ein Besuch in einem Restaurant oder einer Bar schon zum Freizeitprogramm dazu. Doch für so ein ausgiebiges Dinner oder einen Drink muss man auch schon mal ganz schön tief in die Tasche greifen. Hinzu kommt dann noch das Trinkgeld. Wie viel ist hier aber eigentlich so üblich?
In vielen Ländern ist das oftmals schon geregelt. In Deutschland hingegen herrscht hier und da dann doch noch eine gewisse Unsicherheit. Unser Partner-Portal „BERLIN LIVE“ ist dem Ganzen mal auf die Schliche gegangen und hat bei einem Experten aus der Gastro-Szene nachgefragt.
Andere Länder, andere Trinkgelder
Trinkgeld ist für viele so eine Sache und spaltet die Gesellschaft. In einigen Ländern wie unter anderem Finnland, Norwegen und Dänemark spielt es aber keine weitere Rolle: Hier ist der Service in der Regel im Rechnungsbetrag inkludiert. In den USA wiederum ist das sogenannte Tip Pflicht. 15 bis 20 Prozent für die Kellner ist hier ein absolutes Muss, sonst wird man schon mal komisch angeguckt. In Deutschland sieht es hingegen anders aus.
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Wie „BERLIN LIVE“ im Rahmen der Transgourmet Essenz-Messe in Berlin von Gastronom Kemal Üres erfahren hat, gelten in der Bundesrepublik andere Normen. „Also in Amerika wirst du blöd angeguckt, wenn du zehn Prozent gibst. In Deutschland ist das schon die Höhe, wo ich sagen würde, das ist wirklich ordentlich für einen guten Service, zehn Prozent zu geben“, erzählte der Gastro-Experte offen.
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Trinkgeld sei allgemein ein fester Bestandteil der Gastro-Kultur, da viele Kellner davon leben. Genau aus diesem Grund sollten Kunden bei jedem Restaurant- oder Bar-Besuch auch nicht zu knauserig sein. Oftmals wird es jedoch immer noch nicht optimal umgesetzt.
Wie es nämlich in der Realität aussieht, kannst du im Artikel unseres Partnerportals „BERLIN LIVE“ nachlesen.