Was für eine Achterbahn der Gefühle. Jean-David aus Toulouse (Frankreich) hat plötzlich den ganz großen Lotto-Gewinn vor Augen – und das, obwohl er eigentlich gar nicht selbst gespielt hatte – ganz im Gegenteil!
Jean-David musste sich am 3. Februar zunächst mit einem herben Verlust auseinandersetzen. Als er zu seinem Auto im Zentrum von Toulouse kam, musste er feststellen, dass Diebe sein Auto aufgebrochen und seinen Rucksack mitgenommen hatten. Darin befand sich unter anderem seine Kreditkarte, mit der die Diebe den großen Lotto-Coup geplant hatten.
Lotto: Diebe knacken großen Gewinn
Das Opfer des Diebstahls fackelte nach Angaben des französischen Senders RTL nicht lange. Als er den Verlust seiner Kreditkarte bemerkte, kontaktierte er sofort seine Bank. Doch bevor er seine Kreditkarte sperren konnte, hatten die Diebe bereits mehr als 50 Euro in einem kleinen Tabakladen ausgegeben.
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Jean-David sprach nach eigenen Angaben später mit dem Ladeninhaber. Der teilte ihm mit, dass zwei Männer, die seinem Eindruck nach her obdachlos sein könnten, mit der Kreditkarte Zigaretten und einige Rubbellose gekauft hatten. Eines davon sollte einen Mega-Gewinn beinhalten: 500.000 Euro!
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Was passiert mit dem Lotto-Gewinn
Die beiden Männer wollten den Gewinn einlösen. Doch als sie nicht den PIN für die Kreditkarte wusste, witterte der Ladeninhaber, dass etwas nicht stimmen könnte. Das Duo machte sich schließlich aus dem Staub. Sollten sie den Gewinn einlösen wollen, müssen sie mit einer Festnahme rechnen. Denn Jean-David hat die Lotto-Gesellschaft bereits informiert. Doch was passiert mit dem Gewinn?
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Über seinen Anwalt Pierre Debuisson lässt der Betroffene des Diebstahls ein Angebot an die beiden Männer verlauten. Demnach würde Jean David keine Anzeige erstatten, wenn sich das Duo bei ihm melde. Er biete an, den Gewinn zu teilen. „Mein Mandant war unter diesen Umständen sehr froh darüber, dass seine Kreditkarte gestohlen wurde“, erklärt der Anwalt der britischen BBC und stellt in Aussicht: „Dies ist auch eine wunderbare Gelegenheit für diese beiden Männer, sich ein neues Leben aufzubauen.“
Sollte das Duo das Angebot anmelden wollen, muss es sich beeilen. Denn bei Rubbellosen müssen Spieler innerhalb von 30 Tagen ihre Gewinne einlösen – sonst sind sie futsch.
>> Anmerkung der Redaktion <<
Glücksspiel kann süchtig machen. Wenn das Spielverhalten außer Kontrolle gerät und zur Ersatzhandlung für andere persönliche Probleme wird, kann sich daraus ein krankhaftes Verhalten bis hin zur Spielsucht entwickeln. Es geht dann nicht mehr nur um ein spontanes Freizeitvergnügen, sondern das Spiel nimmt dann plötzlich bedenkliche Funktionen an: das Vermeiden von Angst, Panik, Depression und anderen negativen Gefühlen oder das Ausweichen vor Problemen.
Wer denkt, dass er an Spielsucht erkrankt ist oder jemanden kennt, bei dem man dies annehmen muss, kann sich Hilfe holen. Dafür gibt es die kostenlose und anonyme Hotline 0800/1372700. Weitere Infos auf bzga.