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DHL-Bote öffnet verdächtiges Paket – und bekommt es mit der Angst zu tun

Als einem DHL-Boten dieses Paket in die Hände fiel, wusste er direkt, dass etwas nicht stimmt. DAMIT hätte er allerdings nicht gerechnet.

© imago images/Ralph Peters

Deutsche Post: Päckchen nicht angekommen - was Du jetzt tun musst

Viele kennen das Ärgernis. Ihr habt etwas bestellt, doch das Päckchen ist nicht bei euch angekommen und ihr habt auch keine Benachrichtigung im Briefkasten? Euch sind die Hände dann nicht gebunden.

In den Verteilzentren des Paketdienstleisters DHL gehen am Tag schier unzählige Lieferungen über das Band. Dabei werden auch immer wieder einzelne Pakete rausgezogen und stichprobenartig überprüft, um Verstöße oder Gefahren in einer Sendung zu erkennen.

Ein DHL-Mitarbeiter hätte sich jetzt allerdings lieber gewünscht, das Paket vor ihm ungeöffnet zu lassen. Als er eine verdächtige Sendung kontrollierte, konnte er seinen Augen kaum trauen.

DHL-Mitarbeiter kontrolliert mysteriöses Paket

Wie „Krone“ berichtet, ereignete sich der unheimliche Vorfall im DHL-Verteilzentrum in Klagenfurt in Österreich. Den dortigen Angestellten des Konzerns war ein Paket „verdächtig“ vorgekommen, erklärt Joachim Schuster, der das DHL-Servicecenter vor Ort leitet.

So war der Karton mit mehreren Luftlöchern präpariert, trug aber gleichzeitig die Aufschrift „Porzellanfigur“. DHL-Lehrling Marcel wurde deshalb stutzig, öffnete die Lieferung.

Unter mehreren Papierstreifen fand der Mann schließlich eine Plastikbox, die er ebenfalls öffnete – und sofort losschrie. Denn in der Box befand sich eine lebendige Schlange – genauer: eine Boa Constrictor. Zunächst ergriff der Lehrling erschrocken die Flucht. Nachdem der erste Schock vorüber war, wurde eine Expertin hinzugezogen.

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DHL-Fund: Plötzlich geht es um Leben und Tod

Tatsächlich handelte es sich bei der Schlange um ein 70 Zentimeter langes Jungtier, das in dem Paket von Kärten nach Deutschland unterwegs gewesen war. Für den DHL-Mitarbeiter stellte die Schlange glücklicherweise keine Gefahr dar. Zum einen ist die Art für Menschen ungiftig – zum anderen können diese Riesenschlangen Menschen erst ab etwa drei Metern Länge erdrosseln oder erwürgen.


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Die Schlange selbst befand sich allerdings zum Zeitpunkt ihres Fundes in Lebensgefahr – sie war unterkühlt und deshalb in einem schlechten gesundheitlichen Zustand. Normalerweise braucht eine Boa Constrictor eine Temperatur von mindestens 22 Grad. Das aus dem DHL-Paket befreite Tier verbrachte deshalb mehrere Tage unter einer Wärmelampe, bis es wieder aufgepäppelt war.

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