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„Cocaine Bear“: Unfassbar! Das ist die wahre Geschichte hinter der blutigen Horror-Komödie

Das ist tatsächlich passiert! Die Story hinter „Cocaine Bear“ (Kinostart: 13. April) klingt fast so irre wie der Film selbst…

© IMAGO / ZUMA Press

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Mit ein paar Wochen Verspätung schafft es die rabenschwarze Horror/Splatter-Komödie „Cocaine Bear“ (Start: 13. April) auch in die deutschen Kinos. Und auch wenn es der Trailer und das Poster wiederholt betonen, will man es nicht so recht glauben – dieser Film basiert tatsächlich auf einer wahren Geschichte!

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Klar, ein historisch akkurates Zeitdokument ist „Cocaine Bear“ keinesfalls. Charaktere, Story, Actionszenen – da hat man natürlich der Kreativität freien Lauf gelassen, um einen möglichst unterhaltsamen Film aus dem Hut zu zaubern. Doch der Grundgedanke eines Bären auf Kokain ist keinesfalls frei erfunden.

„Cocaine Bear“: Das steckt hinter der Story

Wir befinden uns im Dezember des Jahres 1985 im US-Bundesstaat Georgia. In einer nur drei Sätze langen Pressemitteilung des „Georige Bureau of Investigation“ hieß es damals ganz nüchtern, dass ein rund 80 Kilogramm schwerer Bär „an einer Überdosis Kokain gestorben sei, nachdem er ein Päckchen der Droge entdeckt hatte“.

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Ermittlungen ergaben, dass das Kokain aus einem Flugzeug geworfen wurde, welches vom verurteilten Drogenschmuggler Andrew Thornton gesteuert wurde. Er kam im September 1985 in Knoxville, Tennessee, ums Leben, als er mit einer 35-Kilo-Ladung Drogen einen Fallschirmsprung wagte.

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Das bedeutet also: Der Kokainschmuggler starb im Herbst 1985, der tote Bär wurde aber erst im Dezember gefunden. Daher fanden die Ermittler „nichts als Knochen und eine große Haut“ vor, wie es in der damaligen Mitteilung hieß. Das Tier wurde im Norden Georgias gefunden, in den Bergen von Fannin County, nahe der Grenze zu Tennessee – neben rund 40 geöffneten Plastikbehältern mit Überresten von Kokain.

„Cocaine Bear“: Hier kannst du den echten Drogenbär sehen

Bei einer Autopsie wies Dr. Kenneth Alonso, der damalige Top-Arzt des Bundesstaates Georgia, nach, dass der Bär rund drei bis vier Gramm Kokain in seinem Blut aufgenommen hatte – es sei aber nicht ausgeschlossen, dass das Tier womöglich noch mehr gegessen habe.


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Heute kannst du den waschechten „Cocaine Bear“ in einem Souvenirladen in Lexington, Kentucky, bewundern. Kein Scherz. Das Geschäft „Kentucky for Kentucky Fun Mall“ teilte im August 2015 mit, dass man erfahren habe, der Bär sei damals ausgestopft worden. Von da aus sei er in den Privatbesitz des Country-Sängers Waylon Jennings gewandert – und dann schließlich von dem besagten Laden in Kentucky erworben worden, schreibt die „New York Times“.

Die Verfilmung „Cocaine Bear“ läuft seit dem 13. April 2023 in den deutschen Kinos und ist ab 16 Jahren freigegeben.