- Die Britin Tanya Czernozukow hat sich beim Rasieren ihrer Beine geschnitten
- Aus der Wunde wurde eine riesige Infektion
- Am Ende verlor die Frau ihr unteres Bein
Breaston.
Einen kurzen Moment nicht aufgepasst und schon hat man sich geschnitten – eine Schnittwunde bei der Rasur ist vielen schon einmal passiert. In den meisten Fällen ist das auch kein großes Drama. Für eine Frau aus dem britischen Breaston endete ein solcher Unfall jedoch tragisch.
Tanya Czernozukow hatte sich beim Rasieren ihrer Beine geschnitten. Das war im Jahr 2014 – einige Zeit später verlor sie deshalb ihr unteres Bein. Der britische „South West News Service“ berichtet.
Britin erzählt von einem „Alptraum“
„Es war ein absoluter Alptraum“, sagte die 43-Jährige gegenüber „SWNS“. „Es war nur ein kleiner Schnitt, ein kurzes ,Autsch’, ich dachte mir nichts dabei. Ich habe also ein Stück Taschentuch drauf gelegt und erwartet, dass es gleich aufhört zu bluten – ich habe das schon Tausend Mal so gemacht.“
Doch damit war die Sache nicht erledigt: Die Wunde infizierte sich, Wochen später war das Bein grün und schwarz verfärbt, die Schmerzen wurden unerträglich. „Ich musste immer stärkere Schmerzmittel nehmen. Ich hatte ständig das Gefühl, als würden mich Tausende Nadeln stechen“, erzählt Tanya Czernozukow.
———————-
Mehr aktuelle Themen:
• „Tagesthemen“ zu Özil: So brachte Comedian Serdar Somuncu Moderator Ingo Zamperoni aus dem Konzept
• Helene Fischer hat die Haare neu – so sieht sie nicht mehr aus
• Lidl: Über diesen neuen Service an der Kasse werden sich Kunden freuen
———————
Ärzte konnten Infektion nicht stoppen
Sechs Monate später hatte sich die Größe der Wunde bereits verdreifacht, bis schließlich ein großes Loch im Bein der 43-jährigen Britin prangte. Und auch die 18-monatige Behandlung der Ärzte konnte die aggressive Infektion nicht abwenden.
Tabletten, Salben und sogar eine Behandlung mit Maden konnten das Bein der Frau nicht retten. „SWNS“ erklärte Tanya Czernozukow: „Ich kam an einen Punkt, an dem ich den Ärzten sagte: ,Nehmt es ab. Ich will, dass es verschwindet.“
Und so kam es schließlich auch: Im April 2016 wurde auf Anraten der Ärzte das untere Bein der Britin bis zu ihrem Knie amputiert.
„Ich bereue die Operation kein Stück“
Nach der Operation musste die 43-Jährige fünf Monate im Krankenhaus verbringen und nach ihrer Entlassung musste sie erst wieder lernen, sich richtig zu bewegen, aufrecht zu sitzen und mit einem Stock zu gehen. Tanya Czernozukow hofft nun auf eine Prothese für ihr verlorenes Unterbein.
Die Beinrasur macht der Britin bis heute Angst, sie lässt das Rasieren deshalb lieber sein. Und dennoch erklärt die Frau: „So seltsam es auch klingen mag, ich bereue die Operation kein Stück.“ (alka)