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Dortmund: Bomben-Verdacht! Stadt plant Mega-Evakuierung

In Dortmund kommt es schon bald zu einer großen Bomben-Entschärfung. Das hat heftige Folgen für bis zu 12.000 Anwohner!

In Dortmund soll es schon bald zu einer Entschärfung von bis zu fünf Blindgängern kommen. (Archivfoto)
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Dortmund: Das ist die drittgrößte Stadt NRWs

In diesem Video stellen wir euch die drittgrößte Stadt NRWs vor.

Explosive Entdeckung in Dortmund! In der südlichen Innenstadt gibt es aktuell fünf Verdachtspunkte, an denen Blindgänger unter der Erde liegen sollen.

Aufgrund des logistischen Aufwandes, die Bomben zu entschärfen, beginnt die Stadt Dortmund bereits jetzt mit der Planung der Mammut-Aufgabe. Im April soll es dann soweit sein.

Dortmund plant große Bomben-Entschärfung

Wie die Stadt am Freitag (14. Februar) mitteilte, hat der Kampfmittelbeseitigungsdienst drei der fünf Blindgänger-Verdachtspunkte bereits sondiert. Unregelmäßigkeiten im Erdreich lassen auf Bomben schließen – ob dort jeweils eine oder mehrere liegen, lässt sich allerdings erst feststellen, wenn es zur Grabung kommt. Bei den betroffenen Bereichen handelt es sich um die Märkische Straße/Wenkerstraße, den Parkplatz Friedrich-Uhde-Straße und den Rheinlanddamm auf dem Gelände des Westfalenparks.

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An zwei der fünf Verdachtspunkte – an der Friedenstraße/Markgrafenstraße und der Karl-Marx-Straße/Westfalendamm – stehen weitere Sondierungen durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst noch aus. Erst danach kann festgestellt werden, ob dortige Unregelmäßigkeiten in der Erde, die auf Blindgänger hinweisen, eine weitere Grabung notwendig machen. Klar ist aber: Sollten sich auch diese Verdachtspunkte bestätigen, droht Stadt und Anwohnern eine groß angelegte Entschärfungsaktion mit entsprechend aufwändiger Evakuierung.

Dortmund: Folgen für bis zu 12.000 Einwohner!

Das Ganze wäre aufgrund des massiven logistischen Aufwandes für das erste April-Wochenende (5. und 6.4.) geplant, einen Evakuierungsradius hat die Stadt bereits festgelegt. Bis zu 12.000 Dortmunder wären von den Maßnahmen betroffen – darunter alleine 600 Menschen in den Seniorenwohnheimen „Wohnstift auf der Kronenburg“, „Pflegezentrum am Westfalentor“ und dem „Seniorenhaus Gartenstadt“. Letzteres würde von der Evakuierung ausgenommen werden, wenn sich der Verdachtspunkt am Westfalendamm nicht bestätigt.


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Der Einsatz würde sich auch auf den Verkehr in der Innenstadt auswirken. Die B1 und die Strecke der S-Bahn-Linie 4 müssten gesperrt werden.

Damit die Auswirkungen für die Menschen im Evakuierungsgebiet möglichst gering bleiben und sie ihre Haushalte oder Pflegeheime nicht mehrmals verlassen müssen, soll der größere Entschärfungseinsatz am Sonntag (6. April) stattfinden. An diesem Tag soll der betroffene Bereich im Fall der Fälle nur bis 7.30 Uhr betreten oder befahren werden. Eine Evakuierungsstelle für Menschen, die keine alternative Bleibe haben, wird derzeit von der Feuerwehr Dortmund ermittelt. Auf dieser Webseite der Stadt Dortmund können sich Anwohner fortlaufend über Evakuierungstransporte, Hotlines und wichtige Standorte informieren.